Brevo an KI anbinden: Mail, SMS und Kontakte in einem Gespräch
Brevo lässt sich mit einem Schlüssel aus Ihrem eigenen Konto an KI anbinden. Das Besondere ist die Kombination: Der Assistent kann eine Mail senden, eine SMS senden und Kontakte suchen oder anlegen, alles aus demselben Gespräch heraus. Mail und SMS erreichen unmittelbar echte Empfänger, und eine SMS kostet Geld, beides geschieht also nur auf ausdrückliche Anfrage. Jemanden in eine Liste aufzunehmen berührt die Einwilligung und wird bewusst freigeschaltet.
Was der Assistent in Brevo tun kann
Eine Mail senden
Der Assistent verfasst die Nachricht oder nutzt eine Brevo-Vorlage und versendet sie an die genannte Empfängerin. Das erreicht unmittelbar ein echtes Postfach, deshalb zeigt er vorher Empfängerin, Betreff und Text.
Eine SMS senden
Für Nachrichten, die nicht warten können, kann der Assistent eine SMS von dem Absendernamen senden, den Sie nutzen. Er nennt dabei stets die Nummer und die Anzahl der Nachrichten, denn jede kostet Geld und kommt wirklich an.
Einen Kontakt nachschlagen
Der Assistent sucht über die E-Mail-Adresse oder holt eine Auswahl von Kontakten, etwa die zuletzt geänderten. Das ist auch der erste Schritt, bevor er etwas anlegt, damit dieselbe Person nicht zweimal im Bestand landet.
Einen Kontakt anlegen oder aktualisieren
Ein neuer Kontakt lässt sich mit den Merkmalen anlegen, die Sie verwenden, ein bestehender aktualisieren. Das geschieht nur auf Anfrage, denn es berührt, wer später Post von Ihnen bekommt.
Mit Ihren eigenen Listen arbeiten
Kontakte gehören in Brevo zu Listen, und diese Einteilung bestimmt, wer welche Kampagne erhält. Der Assistent nutzt die Listen, die es bei Ihnen schon gibt, und benennt immer, in welcher Liste jemand landet.
Wo die Kombination der Kanäle hilft
Einzelhandel
- Situation
- Eine Bestellung liegt zur Abholung bereit, die Kundin reagiert aber nicht auf Mail, und die Filiale will den Karton nicht drei Tage stehen lassen.
- Was der Agent tut
- Der Assistent schlägt den Kontakt nach, sendet eine kurze SMS mit den Abholangaben und vermerkt das am Kontakt.
- Ergebnis
- Mehr Bestellungen, die innerhalb der vereinbarten Frist abgeholt werden, ohne dass jemand Nummern abtippt.
Immobilien
- Situation
- Eine Besichtigung wurde verlegt, und die Interessentin muss das wissen, bevor sie ins Auto steigt.
- Was der Agent tut
- Der Assistent verfasst die Nachricht mit der neuen Uhrzeit und legt sie vor, danach geht sie als SMS oder als Mail hinaus.
- Ergebnis
- Die Nachricht kommt auf dem Kanal an, den Menschen wirklich lesen, und die Maklerin muss nicht selbst telefonieren.
Kundenservice
- Situation
- Jemand ruft mit einer Frage an, und die Mitarbeiterin weiß nicht, ob diese Person schon im Bestand steht und unter welcher Adresse.
- Was der Agent tut
- Der Assistent sucht über die E-Mail-Adresse und zeigt, welche Angaben und welche Listen zu diesem Kontakt gehören.
- Ergebnis
- Kein doppelt angelegter Kontakt und sofort klar, welche Nachrichten diese Person bereits erhält.
Verband
- Situation
- Nach einer Veranstaltung sollen die Angaben neuer Anmeldungen in den Bestand, samt der richtigen Liste.
- Was der Agent tut
- Der Assistent prüft je Anmeldung, ob die Adresse schon bekannt ist, und fügt nur die neuen hinzu, in der passenden Liste.
- Ergebnis
- Ein sauberer Bestand nach einer vollen Woche, ohne einen Nachmittag Abtippen.
Anbinden und Absprachen treffen
-
1
Anbinden mit einem eigenen Schlüssel
Die Anbindung nutzt einen Schlüssel aus Ihrem eigenen Brevo-Konto. Widerrufen Sie den Schlüssel in Brevo, endet die Anbindung im selben Moment.
-
2
Kanäle getrennt freischalten
Mail, SMS und Kontaktpflege sind einzelne Möglichkeiten. Viele Organisationen beginnen nur mit dem Nachschlagen, schalten danach die Mail frei und lassen SMS zunächst aus, weil dort Kosten entstehen.
-
3
Absprechen, wer was darf
Sie bestimmen, welche Rollen den Assistenten nutzen dürfen und wer einen Versand anfordern darf. Wer Kontakte anlegen darf, ist eine eigene Absprache, weil das die Einwilligung berührt.
-
4
Nutzen und belegen
Von da an läuft es über das Gespräch. Das Protokoll hält fest, welche Nachricht an wen ging und welche Kontakte geändert wurden, damit später niemand raten muss.
Nachrichten kosten Geld, und Kontakte sind Menschen
Dies ist eine Anbindung, bei der ein falscher Griff sofort Geld kostet und sofort bei jemandem ankommt. Deshalb geschieht nichts, ohne dass es vorher sichtbar gemacht wurde.
Wo die Daten liegen: Deutschland (Berlin)
Einwilligung geht vor
Jemanden anzulegen oder in eine Liste zu setzen bedeutet, dass diese Person Ihr Marketing erhalten kann. Das tut der Assistent nie von sich aus, und die Liste wird immer benannt.
Nichts geht ungesehen hinaus
Vor einer Mail oder SMS zeigt der Assistent Empfängerin, Nummer oder Adresse und den vollständigen Text. Ohne ausdrückliche Anfrage versendet er nichts, und versendete Nachrichten lassen sich nicht zurücknehmen.
Wer an welche Daten kommt
Ein Kontaktbestand besteht aus personenbezogenen Daten: Namen, Adressen, Telefonnummern und was Sie sonst dazu führen. Welche Rollen daran dürfen, entscheiden Sie.
Verarbeitung auf einem eigenen Server
Alles, was im Gespräch vorkommt, von Texten bis zu Kontaktdaten, wird auf einem eigenen Server in Deutschland mit Open-Weight-Modellen verarbeitet. Diese Angaben verlassen diese Umgebung nicht und dienen nirgends als Trainingsmaterial.
Fragen zur Brevo-Anbindung
Kann ich Brevo an ChatGPT anbinden?
Dafür würden Sie den Zugang zu Ihrem Kontaktbestand und zu einem Kanal, der Mail und SMS versenden kann, einem öffentlichen Dienst überlassen, ohne Rollen und ohne Protokoll. IntraGPT bewahrt den Schlüssel in der eigenen Umgebung, lässt je Rolle entscheiden, wer was anfordern darf, und hält jede Handlung fest. Das Modell läuft auf einem eigenen Server.
Funktioniert IntraGPT mit Brevo?
Ja. Brevo steht als funktionierende Anbindung im Katalog. Der Assistent kann eine Mail versenden, eine SMS versenden, Kontakte nachschlagen und einen Kontakt anlegen oder aktualisieren, mit einem Schlüssel aus Ihrem eigenen Konto.
Kann der Assistent wirklich SMS versenden?
Ja, wenn Sie das freischalten. Eine SMS landet auf dem Telefon eines echten Menschen und wird fast immer gelesen, das macht sie zugleich wirksam und heikel. Der Assistent nennt deshalb stets die Nummer und die Anzahl der Nachrichten und versendet erst, nachdem jemand ausdrücklich darum gebeten hat. Viele Organisationen lassen SMS anfangs aus.
Wie vermeiden wir doppelte Kontakte?
Der Assistent sucht zuerst über die E-Mail-Adresse, bevor er einen Kontakt anlegt. Existiert die Person bereits, aktualisiert er die vorhandenen Angaben, statt eine zweite Zeile zu erzeugen. Genau dieser Fehler passiert bei der Eingabe von Hand und verschmutzt später Ihre Listen und Ihre Zahlen.
Darf der Assistent jemanden auf eine Marketingliste setzen?
Nur wenn Sie diese Möglichkeit freigeschaltet haben, und auch dann erst, wenn jemand ausdrücklich darum bittet. Jemanden in eine Liste zu setzen entscheidet, welche Kampagnen diese Person erhält, und das ist eine Frage der Einwilligung, die bei Ihnen liegt und nicht beim Assistenten. Er benennt stets die betreffende Liste, damit die anfragende Person weiß, was sie in Gang setzt.
Unsere Umgebung heißt noch Sendinblue, geht das auch?
Ja. Sendinblue wurde in Brevo umbenannt, es ist dieselbe Plattform mit demselben Konto. Taucht der alte Name in Ihrer Dokumentation oder in älteren Masken noch auf, ändert das nichts an der Anbindung. Im Katalog steht die Software als Brevo, mit dem alten Namen daneben zur Wiedererkennung.
Was kostet eine Brevo-Anbindung?
Die Anbindung gehört zu dem Weg, den wir gemeinsam gehen. Den Aufwand bestimmen die freigeschalteten Kanäle, die Frage, ob Kontakte nur gelesen oder auch angelegt werden dürfen, und welche Rollen versenden lassen dürfen. Die Nachrichten selbst, vor allem SMS, werden bei Brevo nach Ihrem dortigen Tarif abgerechnet.
Wie lange dauert die Einrichtung?
Das Anbinden selbst ist eine kurze Handlung für die Administration, danach lässt es sich am selben Tag ausprobieren. Die Zeit geht in die Absprachen: welche Listen der Assistent nutzen darf, wer eine SMS anfordern darf und ob Kontakte angelegt werden dürfen. Dieses Gespräch lohnt sich, denn gerade diese Entscheidungen bestimmen, was bei der Kundschaft ankommt.