GitHub an KI anbinden: wissen was offen ist, ohne ins Repository zu springen
GitHub lässt sich an KI anbinden. IntraGPT arbeitet innerhalb des Repositorys, das Sie festlegen, sucht dort Issues und Pull Requests und kann auf Wunsch ein Issue anlegen oder darunter kommentieren. Fragen wie was für diesen Meilenstein noch offen ist oder welche Pull Requests auf Review warten, werden im Gespräch beantwortet, ohne dass jemand das Repository öffnet.
Was der Assistent in einem Repository kann
Die Issues finden, auf die es ankommt
Der Assistent sucht Issues im Repository und hält sich an die Eingrenzung Ihrer Frage: nur offene, nur ein bestimmtes Label, nur was zu einem Meilenstein gehört oder jemandem zugewiesen ist. Eine vollständige Issue-Liste ist in der Praxis zu lang, um damit zu arbeiten, also geht immer eine Begrenzung mit.
Ein Issue anlegen
Auf Wunsch legt der Assistent eine neue Meldung im Repository an, mit Titel, Erläuterung, Labels und einer zuständigen Person. Weil das ganze Team diese Meldung sieht, schreibt er einen konkreten Titel und hält im Text fest, was schiefgeht, was erwartet wurde und wie es nachzustellen ist.
Pull Requests durchgehen
Laufende Pull Requests kommen mit dem Branch zurück, aus dem sie stammen, und dem Branch, auf den sie zielen. Sie können nur die offenen oder die zuletzt aktualisierten verlangen, damit klar ist, was vor einem Release noch auf Review wartet.
Unter einem Issue kommentieren
Der Assistent kann einen Kommentar unter ein bestehendes Issue setzen. Dieser Kommentar ist für alle mit Zugriff auf das Repository lesbar, bei einem öffentlichen Repository also für die ganze Welt, und er bleibt in der Historie stehen.
Ein Repository je Anbindung
Die Anbindung ist auf das Repository festgelegt, das Sie bestimmen. Der Assistent bleibt darin und kann nicht auf ein anderes Repository derselben Organisation ausweichen.
Wo das dem Team Zeit spart
Industrie und Produktion
- Situation
- Die Softwaretruppe eines Maschinenbauers bekommt Störungsmeldungen über den Servicedesk, die aber nie im Repository landen.
- Was der Agent tut
- Der Assistent macht aus einer Meldung ein Issue mit nachstellbarer Beschreibung, passenden Labels und der beteiligten Kollegin.
- Ergebnis
- Ein Ort, an dem die Arbeit steht, und der Servicedesk braucht kein eigenes GitHub-Konto.
Produktentwicklung
- Situation
- Vor dem Sprintwechsel will die Teamleitung wissen, was auf dem aktuellen Meilenstein noch offen ist.
- Was der Agent tut
- Der Assistent sucht die offenen Issues dieses Meilensteins und ergänzt, wem sie zugewiesen sind.
- Ergebnis
- Eine Liste im Gespräch statt eines Screenshots vom Projektboard.
Behörden und Kommunen
- Situation
- Eine Kommune lässt eine Anwendung in einem offenen Repository entwickeln und muss belegen können, was mit einem gemeldeten Fehler geschehen ist.
- Was der Agent tut
- Der Assistent findet das Issue über Label und Status und holt die Pull Requests dazu, die auf denselben Branch gingen.
- Ergebnis
- Der Weg von der Meldung bis zur Änderung ist in wenigen Sätzen nachvollziehbar, mit den Nummern dazu.
Release und Betrieb
- Situation
- Kurz vor einem Rollout ist unklar, welche Pull Requests noch nicht geprüft wurden.
- Was der Agent tut
- Der Assistent holt die offenen Pull Requests auf den Release-Branch, die zuletzt aktualisierten zuerst.
- Ergebnis
- Die Releaseverantwortung weiß binnen einer Minute, was noch blockiert.
Vom Anbinden bis zur ersten Frage
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1
Über die Plattform verbinden
In IntraGPT wählen Sie GitHub aus dem Katalog und verbinden das Repository mit einem Zugriffstoken, das Sie selbst ausstellen. Ein Mitarbeiterpasswort wird nicht gespeichert.
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2
Rechte festlegen
Sie entscheiden, was die Anbindung darf: nur mitlesen, oder auch ein Issue anlegen und kommentieren. Was nicht freigegeben ist, existiert für den Assistenten nicht.
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3
Wer ihn nutzen darf
Sie bestimmen die Rollen, die mit dem GitHub-Assistenten arbeiten dürfen. Für den Rest der Organisation taucht er in der Liste der Assistenten nicht auf.
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4
Was festgehalten wird
Jede Handlung wird mit Zeitpunkt und Ergebnis festgehalten. Ein angelegtes Issue oder ein gesetzter Kommentar lässt sich damit auf die Bitte zurückführen, die davor stand.
Wer im Repository mitliest
Ein Repository enthält mehr als Code: Kundenmeldungen, interne Diskussionen und manchmal ein Stück Konfiguration, das außerhalb des Teams nichts zu suchen hat.
Wo die Daten liegen: Deutschland (Berlin)
Ein Token, das Sie selbst verwalten
Die Anbindung arbeitet mit einem Zugriffstoken, das Sie ausstellen und jederzeit wieder zurückziehen können. Geben Sie nur Leserechte mit, ändert sich in GitHub nichts, egal was im Gespräch gefragt wird.
Öffentlich ist wirklich öffentlich
Ein Kommentar oder ein neues Issue in einem öffentlichen Repository ist für jeden im Netz lesbar und bleibt in der Historie. Deshalb schreibt der Assistent nie von sich aus und setzt keine internen Details in eine öffentliche Meldung.
Nachvollziehbar, wer was wollte
Angelegte Issues und gesetzte Kommentare sind mit Zeitpunkt und zugehöriger Bitte auffindbar. Eine Administratorin kann also prüfen, woher eine Meldung kam und wer sie veranlasst hat.
Das Modell läuft bei Ihnen
IntraGPT läuft auf einem eigenen Server in Deutschland. Texte aus Issues und Pull Requests gehen nicht an einen amerikanischen Modellanbieter und werden nicht zum Training eines Modells verwendet.
Häufige Fragen zu GitHub und KI
Kann ich GitHub an ChatGPT anbinden?
ChatGPT hat keine eingebaute Verbindung zu Ihrem Repository, und ein Zugriffstoken in einen öffentlichen Chat zu kopieren ist keine gute Idee. IntraGPT funktioniert wie ein Chat, aber mit einer Anbindung, die an ein Repository gebunden ist, mit einem Token, dessen Rechte Sie bestimmen, und mit festgehaltenen Handlungen.
Funktioniert IntraGPT mit GitHub?
Ja. GitHub steht im Konnektor-Katalog von IntraGPT. Der Assistent sucht Issues, legt eines an, sieht sich Pull Requests an und kann unter einem Issue kommentieren, alles innerhalb des Repositorys, das Sie festlegen.
Warum sieht die Anbindung unser Repository nicht?
Fast immer, weil das Token keinen Zugriff auf dieses Repository hat. Bei einem privaten Repository tut GitHub so, als gäbe es das Repository nicht, statt fehlende Rechte zu melden. Das sieht nach einem Tippfehler im Namen aus, geht aber um Zugriff. Prüfen Sie also, ob das Token zu dieser Organisation und diesem Repository gehört und noch gültig ist. Ein verschriebener Name ist die zweithäufigste Ursache.
Was passiert, wenn der Assistent in einem öffentlichen Repository kommentiert?
Dieser Kommentar ist sofort für jeden im Netz lesbar, unter dem Konto, mit dem angebunden wurde, und verschwindet nicht mehr aus der Historie. Deshalb kommentiert der Assistent nur nach ausdrücklicher Bitte und zeigt den Text vorher. Wollen Sie dieses Risiko gar nicht, geben Sie das Kommentieren einfach nicht frei.
Kann der Assistent mehrere Repositorys gleichzeitig durchsuchen?
Nein. Eine Anbindung arbeitet in einem Repository. Brauchen Sie mehr, richten Sie sie getrennt ein, jede mit eigenem Token und eigenen Rechten. Das hält außerdem übersichtlich, welches Team an welchen Code kommt.
Kann der Assistent einen Pull Request zusammenführen oder schließen?
Nein. Die Anbindung liest Pull Requests und kann unter einem Issue kommentieren, aber Zusammenführen, Schließen oder Labels ändern an einem Pull Request gehört nicht dazu. Was in den Code kommt, bleibt die Entscheidung eines Menschen in GitHub selbst.
Wie lange dauert die Einrichtung?
Sobald das Token da und das Repository bekannt ist, steht die Anbindung in Minuten. Die Zeit geht meist in die interne Abstimmung, welche Rechte dieses Token bekommt und ob das Team will, dass der Assistent auch schreiben darf.
Was kostet eine GitHub-Anbindung?
Das Anbinden gehört zum gemeinsamen Projekt. Den Aufwand bestimmen die Zahl der Quellen, die Sie erschließen wollen, die zugehörigen Rechte und ob auch geschrieben wird. In einem dreißigminütigen Gespräch machen wir das konkret.