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Marketing Funktionierende Anbindung

Twitter / X an KI anbinden: mitlesen, ohne dass ungesehen etwas nach außen geht

Twitter, heute X, lässt sich an KI anbinden. Der Assistent sucht in aktuellen Beiträgen, liest die Timeline eines Kontos und sieht in öffentliche Profile. Er kann auch einen Beitrag veröffentlichen, doch das ist eine öffentliche Äußerung im Namen der Organisation: Sie erfolgt ausschließlich auf ausdrückliche Bitte und erst, nachdem der vollständige Text gezeigt wurde.

Wer den Firmennamen auf X verfolgen will, scrollt schnell von Hand durch Suchergebnisse, die einen Tag später schon wieder anders aussehen. Jemand schreibt über eine Störung, eine Mitarbeiterin wird markiert, ein Wettbewerber kündigt etwas an. Das sind lose Signale, die erst Bedeutung bekommen, wenn jemand sie zusammenträgt, und genau das passiert in der Praxis selten, weil es eine halbe Stunde kostet und meist nichts ergibt. Die X-Anbindung macht aus diesem Herumsuchen eine Frage, die man stellt. Mit einer Eigenschaft der Plattform, die man kennen muss: Die Suche auf X schaut auf aktuelle Beiträge, nicht auf ein Archiv von Jahren. Für die meisten Fragen ist das genau richtig, denn was jetzt über die Organisation gesagt wird, ist jetzt relevant, für einen Rückblick über ein ganzes Jahr ist es aber nicht die passende Quelle. Und dann die andere Seite: das Veröffentlichen. Ein Beitrag auf X ist sofort öffentlich, wird kopiert und lässt sich kaum zurücknehmen. Diese Möglichkeit gibt es in der Anbindung, sie ist aber bewusst mit mehr Sicherungen versehen als das gesamte Mitlesen zusammen.

Was die X-Anbindung kann

Gezielt in aktuellen Beiträgen suchen

Suche nach einem Namen, einem Hashtag oder einem Konto in dem, was zuletzt veröffentlicht wurde, innerhalb eines Zeitraums Ihrer Wahl. Geteilte Beiträge lassen sich weglassen, sodass die echten Reaktionen übrig bleiben statt hundertmal dieselbe Nachricht.

Die Beiträge eines Kontos

Von einem bestimmten Konto lassen sich die neuesten Beiträge abrufen, auf Wunsch ohne Antworten und ohne geteilte Beiträge. Nützlich, um zu sehen, was ein Wettbewerber oder Partner zuletzt veröffentlicht hat.

Ein öffentliches Profil ansehen

Anhand eines Nutzernamens sieht der Assistent in das öffentliche Profil. Das ist oft der erste Schritt, bevor die Beiträge eines Kontos abgefragt werden, und es bestätigt sofort, dass es das richtige Konto ist.

Einen Beitrag veröffentlichen

Der Assistent kann einen Beitrag posten, auch als Antwort auf einen bestehenden. Das ist das Einzige, was wirklich nach draußen geht, also nur auf ausdrückliche Bitte und erst, nachdem ein Mensch den Text gesehen hat.

Eine Frage statt eines Schleppnetzes

Der Assistent stellt eine scharfe Frage, statt breit zu stöbern. Das ergibt eine Liste, die jemand noch lesen kann, und verhindert, dass Hunderte belangloser Beiträge durch das Modell laufen.

Was Teams damit tatsächlich tun

Kommunikation

Situation
Während einer Störung will die Pressestelle wissen, ob schon darüber gepostet wird und in welchem Ton.
Was der Agent tut
Der Assistent sucht den Markennamen der letzten Stunden, lässt geteilte Beiträge weg und gruppiert die Beiträge nach Thema und Tonlage.
Ergebnis
Ein sachliches Bild der Lage, bevor eine Stellungnahme entsteht, statt eines Eindrucks aus zwei zufälligen Beiträgen.

Kundenservice

Situation
Kundinnen stellen Fragen, indem sie das Firmenkonto markieren, aber niemand schaut dort regelmäßig nach.
Was der Agent tut
Der Assistent holt regelmäßig die Beiträge, in denen das Konto genannt wird, und hebt die Fragen hervor, die eine Antwort brauchen.
Ergebnis
Offene Fragen landen in der Arbeitsliste, statt tagelang liegen zu bleiben.

Bildung und Forschung

Situation
Eine Kommunikationsstelle muss monatlich berichten, was die Einrichtung nach außen gebracht hat.
Was der Agent tut
Der Assistent holt die Beiträge des eigenen Kontos für den Zeitraum und stellt sie nach Themen sortiert mit dem Kern jedes Beitrags zusammen.
Ergebnis
Eine Monatsübersicht, die in Minuten fertig ist und nur noch geprüft werden muss.

Veranstaltungen

Situation
Rund um einen Kongress wird ein Hashtag genutzt, und die Organisation will wissen, was gesagt wird.
Was der Agent tut
Der Assistent sucht den Hashtag innerhalb der Veranstaltungstage, schließt geteilte Beiträge aus und fasst die wiederkehrenden Anmerkungen zusammen.
Ergebnis
Brauchbares Feedback für die nächste Ausgabe, gesammelt, ohne dass jemand den ganzen Tag mitgelesen hat.

Marketing

Situation
Eine angekündigte Nachricht liegt bereit und soll zum richtigen Zeitpunkt hinaus.
Was der Agent tut
Der Assistent formuliert den Text aus der Wissensdatenbank, zeigt ihn vollständig und veröffentlicht erst nach der Freigabe durch einen Menschen.
Ergebnis
Ein Beitrag, der zum eigenen Ton passt, und eine klare Spur, wer ihn freigegeben hat.

Das X-Konto anbinden

  1. 1

    Anbinden über die Plattform

    Eine Administratorin verbindet das X-Konto der Organisation in IntraGPT. Der Zugang lässt sich jederzeit entziehen, danach kann die Anbindung sofort nichts mehr.

  2. 2

    Veröffentlichen separat freischalten

    Mitlesen und Veröffentlichen sind zwei verschiedene Entscheidungen. Die meisten Organisationen starten mit Suchen und Lesen und schalten das Veröffentlichen erst frei, wenn geklärt ist, wer darum bitten darf.

  3. 3

    Den Assistenten nutzen

    Danach fragt jemand im Chat, was über die Organisation gesagt wird, oder legt einen Entwurf vor. Einen vorgeschlagenen Beitrag zeigt der Assistent immer zuerst vollständig.

  4. 4

    Jeder Beitrag nachvollziehbar

    Was abgefragt und was veröffentlicht wurde, landet im Protokoll. Bei einem veröffentlichten Beitrag steht damit fest, wann er hinausging und in welchem Gespräch darum gebeten wurde.

Sicher angebunden

Riskant ist das Veröffentlichen, nicht das Lesen

Eine Suche auf X liest nur, was ohnehin öffentlich ist. Einen Beitrag zu veröffentlichen ist etwas ganz anderes: eine Äußerung im Namen der Organisation, sofort sichtbar und nicht still zurückzunehmen.

Wo die Daten liegen: Deutschland (Berlin)

Erst zeigen, dann posten

Der Assistent legt den vollständigen Text vor, bevor etwas veröffentlicht wird, einschließlich des Beitrags, auf den geantwortet würde. Ohne ausdrückliche Freigabe geht nichts hinaus.

Veröffentlichen darf aus bleiben

Wollen Sie die Anbindung nur zum Mitlesen nutzen, lassen Sie das Veröffentlichen deaktiviert. Der Assistent kann dann suchen, Timelines lesen und Profile ansehen, mehr nicht.

Nicht alle dürfen fragen

Welche Rollen zur Anbindung dürfen, legen Sie fest. In der Praxis bekommt nur das Kommunikationsteam die Möglichkeit, etwas veröffentlichen zu lassen, alle anderen lesen mit.

Verarbeitung auf einem eigenen Server

Die abgerufenen Beiträge werden auf einem eigenen Server in Deutschland mit Open-Weight-Modellen verarbeitet. Die Entwürfe des Assistenten laufen nicht über einen externen Modellanbieter, und es wird nichts damit trainiert.

Fragen zur X-Anbindung

Kann ich Twitter oder X an ChatGPT anbinden?

Nicht so, wie eine Organisation es haben will. Sie würden einen Zugang, der im Namen des Firmenkontos veröffentlichen kann, in einen öffentlichen Dienst legen, ohne Rollen und ohne Protokoll. In IntraGPT steckt X als Anbindung in der Plattform, Sie bestimmen je Rolle, wer heran darf, und jede Anfrage steht im Protokoll.

Funktioniert IntraGPT mit X?

Ja. X steht im Connector-Katalog. Der Assistent kann in aktuellen Beiträgen suchen, die Beiträge eines Kontos lesen, ein öffentliches Profil ansehen und auf Wunsch einen Beitrag veröffentlichen. Letzteres können Sie ausgeschaltet lassen.

Kann die KI selbst twittern?

Nur wenn Sie es freischalten und nur auf ausdrückliche Bitte. Der Assistent zeigt zuerst den vollständigen Text, veröffentlicht wird erst nach Freigabe. Ein Beitrag auf X ist sofort öffentlich und wird kopiert, bevor Sie ihn löschen können, deshalb liegen hier die stärksten Sicherungen.

Warum findet der Assistent einen älteren Beitrag nicht?

Weil die Suche auf X auf aktuelle Beiträge schaut und nicht auf das vollständige Archiv. Für die Frage, was jetzt über die Organisation gesagt wird, ist das kein Hindernis. Für einen Rückblick über ein ganzes Jahr nutzen Sie eine Quelle, in der diese Beiträge aufbewahrt sind, etwa Ihre eigene Berichterstattung.

Kann der Assistent Beiträge für später einplanen?

Nein. Veröffentlicht wird in dem Moment, in dem ein Mensch zustimmt, oder gar nicht. Wer zu einer festen Uhrzeit posten will, nutzt dafür weiterhin sein eigenes Planungswerkzeug. Der Vorteil: Es geht nie etwas hinaus, während niemand hinschaut.

Kann der Assistent auch Direktnachrichten lesen oder beantworten?

Nein. Diese Anbindung umfasst öffentliche Beiträge, Timelines und Profile. Direktnachrichten gehören nicht dazu. Wollen Sie einen privaten Kanal mit Kundschaft bedienen lassen, ist ein Nachrichtenkanal wie WhatsApp oder ein gemeinsames Postfach der passende Ort.

Was kostet eine X-Anbindung?

Das Anbinden gehört zu dem Weg, den wir gemeinsam gehen. Den Aufwand bestimmen die Frage, ob nur gelesen oder auch veröffentlicht wird, die Zahl der Konten und festen Suchfragen und die Rollen, die Zugriff bekommen. X berechnet zusätzlich selbst Kosten für den geschäftlichen Zugang zur Plattform; das regeln Sie direkt mit X.

Wie lange dauert die Einrichtung?

Das Anbinden selbst ist schnell erledigt, gesucht werden kann noch am selben Tag. Die Zeit geht in die Festlegung der wirklich wichtigen Suchfragen und in die Absprache, wer etwas veröffentlichen lassen darf.

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