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Development Funktionierende Anbindung

Algolia an KI anbinden: die Suche der eigenen Website befragen und korrigieren

Algolia lässt sich an KI anbinden. Die Assistenz sucht in dem Index, den Sie benennen, mit denselben Filtern und Facetten wie die Suche auf der Website, und kann Datensätze anlegen, ändern oder entfernen. Letzteres betrifft das, was Besucher sehen, deshalb geschieht es nur auf ausdrücklichen Wunsch und nur an einem Datensatz, den die Assistenz zuvor gefunden hat.

Ein Suchindex ist eine eigentümliche Quelle. Er enthält oft die sauberste Fassung des Katalogs, der Wissensdatenbank oder der Stellenübersicht, weil alles eigens fürs Suchen dorthin kopiert und aufgeräumt wurde. Zugleich schaut niemand je direkt hinein. Wird ein Produkt nicht gefunden, öffnet die Redakteurin die Website, tippt den Suchbegriff ein wie jede Besucherin und rät danach, woran es liegen könnte. Eine KI-Anbindung dreht dieses Gespräch um. Sie fragen die Assistenz, was unter einem Begriff im Index steht, welche Facetten dazugehören und warum ein Datensatz auftaucht oder eben nicht. Weil sie denselben Index befragt wie die Website, ist ihre Antwort tatsächlich die Antwort, die Besucher bekommen. Aus einer Vermutung wird damit eine überprüfbare Feststellung. Darüber hinaus kann die Assistenz den Index pflegen, und genau darin liegt die Empfindlichkeit dieser Anbindung: was sich hier ändert, ist sofort auf der Website sichtbar. Ein Fehler in der Buchhaltung fällt bei der Prüfung auf, ein Fehler im Suchindex wird binnen einer Minute von jeder Besucherin gesehen. Die Anbindung ist deshalb so angelegt, dass die Assistenz nie blind schreibt und nie einen Datensatz erfindet, den sie nicht zuvor gefunden hat.

Was die Assistenz mit dem Index tun kann

Suchen, wie die Website sucht

Die Assistenz sucht in dem Index, den Sie benennen, und nutzt dabei dieselben Filter und Facetten wie das Suchfeld auf der Website. Das Ergebnis ist also vergleichbar mit dem, was eine Besucherin sehen würde.

Ergebnisse eingrenzen

Sie begrenzt die Zahl der Treffer und die zurückgegebenen Felder. Das hält eine Antwort lesbar und verhindert, dass für eine Frage ein halber Katalog ins Gespräch gezogen wird.

Einen Datensatz anlegen

Die Assistenz kann einen neuen Datensatz in den Index setzen. Sie zeigt zuerst, was sie anlegen will, denn sobald er dort steht, kann eine Besucherin ihn finden.

Einen Datensatz ändern

Auch das Ändern eines bestehenden Datensatzes ist möglich, etwa ein Titel, ein Preis oder eine Kategorie. Gearbeitet wird immer an einem Datensatz aus einer vorherigen Suche, nie an einem selbst ausgedachten Kennzeichen.

Einen Datensatz entfernen

Entfernen ist endgültig: das Ergebnis verschwindet aus der Suche der Website. Deshalb lassen Organisationen gerade diese Möglichkeit am häufigsten ausgeschaltet, und das ist völlig in Ordnung.

Wofür Teams das nutzen

E-Commerce

Situation
Ein Kunde meldet, ein Produkt sei nicht auffindbar, obwohl es im Shop steht.
Was der Agent tut
Die Assistenz sucht den Produktnamen im Index und prüft, ob der Datensatz existiert und mit welchen Merkmalen.
Ergebnis
Nach wenigen Sätzen ist klar, ob der Datensatz fehlt, falsch einsortiert ist oder schlicht schlecht rankt.

Webredaktion

Situation
Nach einer Aufräumaktion auf der Website ist offen, ob in den Suchergebnissen noch Verweise auf alte Seiten stecken.
Was der Agent tut
Die Assistenz sucht gezielt nach den alten Begriffen und zeigt, welche Datensätze es noch gibt.
Ergebnis
Eine Liste zum Abarbeiten statt Stichproben im Suchfeld der Website.

Kundenservice

Situation
Eine Mitarbeiterin will wissen, was eine Kundin sieht, wenn sie nach einem bestimmten Begriff sucht.
Was der Agent tut
Die Assistenz führt dieselbe Suche im Index aus und gibt die obersten Treffer zurück.
Ergebnis
Die Mitarbeiterin kann der Kundin genau folgen, ohne selbst die Website zu öffnen oder sich anzumelden.

Content-Pflege

Situation
Eine Kategorie wurde umbenannt und eine Handvoll Datensätze trägt noch den alten Namen.
Was der Agent tut
Die Assistenz sucht die betreffenden Datensätze, zeigt sie und ändert sie nach Freigabe.
Ergebnis
Die Änderung ist sofort in der Suche sichtbar, mit einer kurzen Liste dessen, was genau angepasst wurde.

Einrichten und eingrenzen

  1. 1

    Aus der Plattform heraus anbinden

    Sie erteilen den Zugang aus Ihrem eigenen Algolia-Konto und hinterlegen ihn einmal in IntraGPT. Diesen Zugang können Sie bei sich mit einem Handgriff wieder entziehen.

  2. 2

    Festlegen, um welchen Index es geht

    Viele Organisationen betreiben mehrere Indexe nebeneinander, etwa einen Produktindex und einen Wissensindex, manchmal daneben eine Testfassung. Sie legen fest, welchen die Assistenz erreichen darf, damit eine Änderung nie im falschen Index landet.

  3. 3

    Entscheiden, ob geschrieben werden darf

    Suchen und Ändern sind getrennt. Viele Teams beginnen mit reiner Suche und schalten Anlegen und Ändern erst frei, wenn klar ist, wie die Assistenz in der Praxis genutzt wird. Entfernen kann dauerhaft aus bleiben.

  4. 4

    Was festgehalten wird

    Jede Nutzung der Anbindung landet im Protokoll von IntraGPT, Änderungen eingeschlossen. Bei einem unerwarteten Suchergebnis ist also nachvollziehbar, wann und auf wessen Wunsch etwas angepasst wurde.

Sicher angebunden

Der Index ist öffentlich sichtbar, der Zugang nicht

Was in einem Suchindex steht, ist meist für Besucher bestimmt. Das Risiko liegt nicht im Mitlesen, sondern im Ändern: ein Fehler ist dort sofort für alle sichtbar.

Wo die Daten liegen: Deutschland (Berlin)

Nie blind ändern

Die Assistenz arbeitet nur an Datensätzen, die sie zuvor gefunden hat, und zeigt vor einer Änderung, was sie vorhat. So landet keine Anpassung auf einem Datensatz, den sie bloß angenommen hat.

Zugang, den Sie eingrenzen

Der Zugang stammt aus Ihrem eigenen Konto und lässt sich auf Suchen oder auf einen einzigen Index beschränken. Was der Zugang nicht erlaubt, kann die Anbindung nicht, wie die Frage auch gestellt wird.

Ändern nur für die richtigen Rollen

In IntraGPT bestimmen Sie, welche Mitarbeitenden die Assistenz mit Schreibrechten nutzen dürfen. Alle anderen bekommen dieselbe Assistenz ohne diese Möglichkeit.

Das Modell läuft bei uns

Die Antworten entstehen auf einem eigenen Server in Deutschland. Was in Ihrem Index steht, geht nicht zu einem amerikanischen Modellanbieter und wird nicht für Training verwendet.

Fragen zur Algolia-Anbindung

Darf die Assistenz einfach in den Suchindex schreiben?

Nur wenn Sie das freischalten. Ist es aus, kann die Assistenz ausschließlich suchen. Ist es an, arbeitet sie an einem zuvor gefundenen Datensatz, zeigt, was sie schreiben will, und wartet auf Freigabe. Entfernen können Sie gesondert ausgeschaltet lassen, denn das ist nicht rückgängig zu machen.

Funktioniert IntraGPT mit Algolia?

Ja. Algolia steht im Anbindungskatalog von IntraGPT. Die Assistenz sucht in dem Index, den Sie benennen, und kann Datensätze anlegen, ändern und entfernen, wenn Sie ihr diesen Spielraum geben.

Was passiert, wenn ein Datensatz nicht mehr existiert?

Dann kommt keine Änderung zustande und die Assistenz meldet, dass der Datensatz nicht gefunden wurde. Sie erfindet kein Kennzeichen dazu und macht daraus auch nicht heimlich einen neuen Datensatz. Genau deshalb sucht sie immer zuerst.

Kann ich Algolia an ChatGPT anbinden?

ChatGPT hat keine Verbindung zu Ihrem Index. Mit IntraGPT stellen Sie dieselben Fragen im Chat, aber mit einem Zugang, den Sie selbst erteilen, begrenzt auf den Index Ihrer Wahl, und mit jeder Änderung im Protokoll.

Funktioniert das auch bei mehreren Indexen?

Ja. Je Anbindung wird festgelegt, um welchen Index es geht. Betreiben Sie einen Produktindex und einen Wissensindex, richten Sie zwei ein. Das ist Absicht: eine Änderung für den einen Index kann so nie im anderen landen.

Sieht die Assistenz, wie das Ranking eingestellt ist?

Sie sieht die Treffer so, wie der Index sie zurückgibt, mit den Filtern und Facetten, die zur Frage gehören. Die Einstellungen hinter dem Ranking pflegt die Suchverantwortliche in Algolia selbst; die Anbindung ändert daran nichts.

Was kostet eine Algolia-Anbindung?

Das Anbinden gehört zu dem Weg, den wir gemeinsam gehen. Den Aufwand bestimmen die Zahl der Indexe, die Frage, ob geschrieben werden darf, und wer die Assistenz nutzen darf. In einem Gespräch von dreißig Minuten machen wir daraus einen konkreten Plan.

Wie lange dauert die Einrichtung?

Mit Zugang und dem Namen des Index ist es in Minuten eingeschaltet. Die meiste Zeit geht in die Entscheidung, ob die Assistenz auch schreiben darf, und die treffen wir lieber gut als schnell.

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