Copernica an KI anbinden: Datenbanken, Profile und Subprofile in klarer Sprache
Copernica lässt sich an KI anbinden. Die Assistenz sieht zuerst nach, welche Marketingdatenbanken es gibt und wie sie eingerichtet sind, und legt danach ein Profil an oder aktualisiert ein bestehendes. Sie kann auch ein Mailing versenden, und das ist das Schwerste, was diese Anbindung kann: Ein Mailing geht auf einmal an eine ganze Zielgruppe und lässt sich nicht zurückholen, also geschieht das nur auf ausdrücklichen Wunsch und nach Bestätigung der Zielgruppe.
Was die Assistenz in Copernica tut
Sehen, welche Datenbanken es gibt
Die verfügbaren Marketingdatenbanken mit ihren Feldern abfragen. Das ist nicht nur ein erster Schritt für die Assistenz, es liefert auch sofort einen Überblick für alle, die sich fragen, was eigentlich festgehalten ist.
Ein Profil anlegen
Ein neues Profil in der richtigen Datenbank erfassen, in den Feldern, die es dort gibt. Weil die Assistenz zuerst die Einrichtung liest, landet eine Adresse oder eine Vorliebe in dem Kästchen, in das Sie sie auch setzen würden.
Ein Profil aktualisieren
Die Daten eines bestehenden Profils anpassen, etwa eine geänderte Adresse oder eine andere Vorliebe. Das ist eine echte Änderung im Marketingbestand, also zeigt die Assistenz vorher, was sie ändern will.
Ein Mailing versenden
Eine E-Mail-Kampagne an eine Zielgruppe der Datenbank hinausgehen lassen. Das ist unumkehrbar und betrifft viele Menschen auf einmal, also geschieht es nur auf ausdrücklichen Wunsch und erst nach Bestätigung von Zielgruppe und Mailing.
Wo Copernica-Kunden das einsetzen
Einzelhandel
- Situation
- Eine Kundin ruft an und fragt, warum sie die Angebotsmail ihrer eigenen Filiale nicht bekommt.
- Was der Agent tut
- Die Assistenz schlägt das Profil nach, prüft, wie das Filialfeld in dieser Datenbank gefüllt ist, und meldet, was nicht stimmt.
- Ergebnis
- Die Mitarbeiterin kann es sofort erklären und bei Bedarf korrigieren lassen, ohne das Marketing zu stören.
Kommune
- Situation
- Eine Einwohnerin will den einen Newsletter abbestellen, den anderen aber weiter erhalten.
- Was der Agent tut
- Die Assistenz holt das Profil, zeigt die Vorlieben so, wie sie in der Datenbank stehen, und passt auf Wunsch die richtige an.
- Ergebnis
- Eine Anfrage, die sonst eine Woche liegen bliebe, ist noch im Telefonat erledigt.
Großhandel
- Situation
- Ein Außendienstler will vor dem Besuch wissen, was eine Kundin zuletzt bestellt hat.
- Was der Agent tut
- Die Assistenz holt das Profil mit den darunterhängenden Subprofilen und fasst die Bestellungen zusammen.
- Ergebnis
- Vorbereitung in wenigen Sätzen statt eines Ausdrucks, den jemand von Hand erstellen muss.
Gemeinnützige Organisationen
- Situation
- Eine Kampagne soll raus, und die Koordination will sicher sein, die richtige Zielgruppe zu treffen.
- Was der Agent tut
- Die Assistenz zeigt, um welche Gruppe und um welches Mailing es geht, und versendet erst nach Bestätigung.
- Ergebnis
- Der Versand geht bewusst raus, mit einem festgehaltenen Moment, in dem jemand zugestimmt hat.
Verbindung mit Copernica
-
1
Anbinden über die Plattform
Eine Administratorin gibt IntraGPT Zugriff auf das Copernica-Konto und schaltet die Anbindung frei. Dieser Zugriff lässt sich jederzeit widerrufen, dann endet die Anbindung sofort.
-
2
Rechte einstellen
Sie legen fest, welche Datenbanken mitmachen, welche Rollen abfragen und aktualisieren dürfen und ob Versenden überhaupt aktiv sein darf. Viele Organisationen lassen Letzteres bewusst aus und behalten den Versand in Copernica.
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3
Die Assistenz nutzen
Danach stellen Sie Ihre Frage in normaler Sprache: Steht diese Kundin drin, was ist über sie festgehalten, aktualisiere diese Adresse. Die Assistenz sieht zuerst die Einrichtung der Datenbank an und handelt erst dann.
-
4
Im Protokoll mitlesen
Jede Abfrage, jede Änderung und jeder Versand landet im Protokoll. Bei einem versendeten Mailing ist nachvollziehbar, um welche Zielgruppe es ging, wann es geschah und wer zugestimmt hat.
Versenden erreicht viele Menschen auf einmal
Ein Mailing in Copernica ist keine Nachricht an eine Person, sondern an eine ganze Zielgruppe, und es lässt sich nicht zurückholen. Deshalb müssen hier die Absprachen am striktesten sein.
Wo die Daten liegen: Deutschland (Berlin)
Ein Mailing ist nicht zurückzuholen
Die Assistenz versendet nie von sich aus. Sie nennt zuerst Mailing und Zielgruppe, wartet auf eine ausdrückliche Bestätigung und hält fest, wer sie gegeben hat. Wollen Sie dieses Risiko gar nicht, lassen Sie das Versenden aus.
Zuerst die Einrichtung lesen
Weil die Felder je Datenbank anders eingerichtet sind, sieht die Assistenz zuerst nach, wie Ihre aussieht. Das verhindert, dass Daten in ein Feld geraten, in das sie nicht gehören, und später eine falsche Auswahl entsteht.
Wer Zugriff hat, bestimmen Sie
Abfragen, Aktualisieren und Versenden sind drei verschiedene Rechte und müssen nicht bei denselben Personen liegen. Wer am Telefon sitzt, kommt mit dem Abfragen aus.
Verarbeitung auf einem eigenen Server
Die Daten aus der Marketingdatenbank werden auf einem eigenen Server in Deutschland mit Open-Weight-Modellen verarbeitet. Nichts davon wird zum Trainieren eines Modells verwendet.
Fragen zur Copernica-Anbindung
Kann ich Copernica an ChatGPT anbinden?
Das hieße, einem öffentlichen Dienst Zugriff auf eine Marketingdatenbank mit personenbezogenen Daten und auf die Möglichkeit zu geben, Kampagnen zu versenden. Für eine Organisation ist das nicht zu verantworten. IntraGPT bindet Copernica innerhalb Ihrer eigenen Umgebung an, mit Rechten je Rolle, einem Protokoll je Handlung und Verarbeitung auf einem eigenen Server.
Funktioniert IntraGPT mit Copernica?
Ja. Copernica steht im Konnektor-Katalog und ist bei Kunden im Einsatz. Die Assistenz kann die Datenbanken abfragen, Profile anlegen und aktualisieren und, wenn Sie es freischalten, ein Mailing versenden.
Was genau ist ein Subprofil?
Ein Subprofil ist eine Angabe, die unter einem Profil hängt und mehrfach vorkommen kann. Bei einer Kundin sind das die einzelnen Bestellungen, bei einer Teilnehmerin die Anmeldungen je Veranstaltung. Ein Profil bleibt so eine Person, während alles, was diese Person getan hat, sauber darunter liegt. Genau das unterscheidet Copernica von einer flachen Adressliste.
Warum sieht die Assistenz zuerst die Einrichtung der Datenbank an?
Weil die Felder bei jeder Copernica-Kundin anders heißen und anders gemeint sind. Was hier ein Filialfeld ist, ist anderswo ein Feld für eine Vorliebe. Ohne diesen Schritt könnte die Assistenz einen Wert ins falsche Feld schreiben, und das merken Sie erst, wenn eine Auswahl danebengeht. Der zusätzliche Schritt dauert einen Moment und verhindert solche Fehler.
Kann die Assistenz wirklich ein Mailing versenden?
Ja, wenn Sie es freischalten. Es geht dann um eine echte Kampagne an eine echte Zielgruppe, die nach dem Versand nicht mehr zurückzuholen ist. Deshalb nennt die Assistenz zuerst Mailing und Zielgruppe und wartet auf eine Bestätigung. Viele Organisationen entscheiden sich dafür, nur abzufragen und zu schreiben und den Versand in Copernica zu behalten.
Wie weiß ich sicher, dass die richtige Zielgruppe gewählt wird?
Weil die Assistenz die Zielgruppe benennt, bevor etwas rausgeht, in den Begriffen Ihrer eigenen Datenbank. Sie sehen also, um welche Auswahl es geht und wie viele Menschen darin sind, bevor Sie zustimmen. Was danach versendet wurde und auf wessen Zustimmung, steht im Protokoll und ist damit auch im Nachhinein prüfbar.
Was kostet eine Copernica-Anbindung?
Das Anbinden gehört zum gemeinsamen Projekt. Den Aufwand bestimmen die Zahl der Datenbanken, wie eigenwillig sie eingerichtet sind, und ob neben dem Abfragen auch geschrieben und versendet werden darf. Das Copernica-Abonnement läuft unverändert weiter.
Wie lange dauert die Einrichtung?
Die Anbindung steht schnell, und eine erste Frage nach den Datenbanken lässt sich am selben Tag testen. Die Durchlaufzeit steckt im Durchgehen der Einrichtung: Welche Felder bedeuten was, welche Datenbanken machen mit und wer darf später etwas versenden lassen.