MCP-Server an KI anbinden: zusätzliche Fähigkeiten für den Assistenten
Ja. MCP steht für Model Context Protocol, eine offene Vereinbarung, mit der ein System seine eigenen Fähigkeiten einem KI-Assistenten anbietet. Binden Sie einen solchen Server an IntraGPT an, kann der Assistent diese Fähigkeiten nutzen, und Sie entscheiden, welche davon eingeschaltet sind. Die Plattform kennzeichnet diesen Teil als Beta, und wir richten ihn gemeinsam mit dem Kunden ein.
Was ein angebundener MCP-Server bringt
Fähigkeiten ohne Maßarbeit
Bietet ein System einen MCP-Server an, kann der Assistent die Fähigkeiten dieses Systems nutzen, sobald der Server angebunden ist. Es muss vorher nichts eigens gebaut werden.
Je Fähigkeit ein oder aus
Sie bestimmen, welche Fähigkeiten dieses Servers der Assistent nutzen darf. Was Sie nicht erlauben, kann er nicht aufrufen, auch wenn der Server es anbietet. So wird aus einem breiten Server genau der Ausschnitt, den Sie wollen.
In Ihrer Umgebung oder beim Anbieter
Ein MCP-Server kann in Ihrer eigenen Umgebung laufen oder beim Anbieter des Systems stehen. Beides binden Sie an derselben Stelle an, sodass die Übersicht über das Eingeschaltete an einem Ort bleibt.
Erst sehen, was drinsteckt
Bevor etwas freigegeben wird, machen wir sichtbar, welche Fähigkeiten der Server anbietet, und prüfen, ob die Verbindung steht. Erst danach merkt eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter etwas davon.
Ein- und ausschalten ohne Umstände
Jeder angebundene Server hat einen eigenen Schalter. Macht ein Anbieter etwas Unerwartetes oder wollen Sie kurz innehalten, schalten Sie diesen Server ab, und die Einstellungen bleiben erhalten.
Situationen, in denen ein MCP-Server Arbeit spart
Industrie und Produktion
- Situation
- Ein Anbieter liefert zu seiner Planungssoftware einen MCP-Server mit, und die Arbeitsvorbereitung möchte ihm Fragen stellen können.
- Was der Agent tut
- Der Server wird angebunden, und nur die Fähigkeiten, die etwas nachschlagen, werden erlaubt.
- Ergebnis
- Der Assistent sieht in der Planung nach, ohne dass zuvor eine eigene Anbindung gebaut werden muss.
Behörden und Kommunen
- Situation
- Eine Abteilung hat ein internes Hilfsmittel, das an nichts anderes angeschlossen ist und das nur wenige bedienen können.
- Was der Agent tut
- Das Hilfsmittel wird über seinen MCP-Server angebunden, mit genau den Fähigkeiten, die die Abteilung braucht.
- Ergebnis
- Was früher eine Anfrage an die Administration war, ist jetzt eine Frage im Chat mit einer Antwort aus demselben Hilfsmittel.
IT-Betrieb
- Situation
- Ein MCP-Server bietet Dutzende Fähigkeiten an, von denen einige Dinge verändern, die niemand versehentlich anfassen will.
- Was der Agent tut
- Diese Fähigkeiten werden abgeschaltet, der Rest bleibt verfügbar.
- Ergebnis
- Der Assistent sieht sie nicht mehr und kann sie also nicht nutzen, während die Recherchearbeit weiterläuft.
Kundenservice
- Situation
- Ein Servicedesk möchte während eines Gesprächs einen Status abfragen, in einem System, für das der Anbieter bereits einen MCP-Server bereitstellt.
- Was der Agent tut
- Der Server wird angebunden und auf das Abfragen dieses Status beschränkt, mehr nicht.
- Ergebnis
- Die Mitarbeiterin stellt die Frage im Chat und braucht das andere System nicht mehr danebenliegend geöffnet.
Vom Server zu nutzbaren Fähigkeiten
-
1
Über die Plattform anbinden
Sie melden den Server unter einem eigenen Namen an und verbinden ihn mit einem Token, das Sie selbst ausgeben und wieder zurückziehen können.
-
2
Rechte einstellen
Sie wählen, welche Fähigkeiten dieses Servers erlaubt sind und welche Rollen in der Organisation mit dem zugehörigen Assistenten arbeiten dürfen.
-
3
Was der Assistent sieht
Nur das, was Sie erlaubt haben. Der Rest des Angebots bleibt für ihn unsichtbar, auch wenn der Anbieter später etwas hinzufügt.
-
4
Gemeinsam in Betrieb nehmen
MCP-Server stehen in der Plattform als Beta. Wir richten den ersten Server gemeinsam mit dem Kunden ein, schauen in den ersten Tagen mit, und jede Aktion wird protokolliert, sodass nachvollziehbar bleibt, was passiert ist.
Was ein externer Server darf und was nicht
Ein MCP-Server gehört zu einem anderen System und bietet Ihrem Assistenten Fähigkeiten an. Die erste Frage beim Anbinden lautet deshalb nicht, was er kann, sondern was er darf.
Wo die Daten liegen: Deutschland (Berlin)
Ein Token, das Sie selbst zurückziehen
Die Verbindung läuft über ein Token, das Sie selbst ausgeben. Soll die Anbindung enden, ziehen Sie das Token zurück, und die Sache ist erledigt. Das Token gehört zur Servereinstellung und taucht in keinem Gespräch auf.
Ihre Auswahl ist die Grenze
Nur die Fähigkeiten, die Sie eingeschaltet haben, sind nutzbar. Fügt der Anbieter später etwas hinzu, ist das nicht automatisch offen, sondern Sie entscheiden zuerst darüber.
Jede Aktion protokolliert
Was der Assistent über einen angebundenen Server tut, wird protokolliert. Im Nachhinein lässt sich also nachvollziehen, wann etwas abgefragt wurde und auf wessen Wunsch.
Eigener Server, kein Training
Das Modell selbst läuft auf einem eigenen Server in Deutschland. Was über einen angebundenen Server hereinkommt, bleibt in diesem Rahmen und wird nirgends zum Training eines Modells verwendet.
Häufige Fragen zu MCP-Servern
Funktioniert IntraGPT mit MCP-Servern?
Ja. Sie melden einen MCP-Server in der Plattform an, wählen aus, welche Fähigkeiten der Assistent nutzen darf, und schalten ihn ein. Ab diesem Moment kann der Assistent damit arbeiten. Die Plattform kennzeichnet diesen Teil als Beta, und wir richten ihn gemeinsam mit dem Kunden ein.
Was bedeutet Beta hier genau?
Dass der Teil in der Plattform als Beta geführt wird und wir ihn gemeinsam mit dem Kunden einrichten. Wir binden den ersten Server mit Ihnen an, sehen uns an, welche Fähigkeiten darin stecken, und geben erst frei, was tatsächlich genutzt wird. Die Arbeitsweise ist dieselbe wie im Rest der Plattform, die Begleitung ist intensiver.
Kann ich MCP-Server an ChatGPT anbinden?
ChatGPT kommt mit MCP zurecht, aber dann laufen das Gespräch und alles, was zurückkommt, über einen öffentlichen Dienst. Bei IntraGPT bleibt die Verwaltung in Ihrer eigenen Umgebung, Sie entscheiden je Server und je Fähigkeit, was erlaubt ist, und das Modell läuft auf einem eigenen Server. Dieselbe Arbeitsweise, ein anderer Ort, an dem die Daten vorbeikommen.
Welche MCP-Server kann ich anbinden?
Jeden Server, der dem Protokoll folgt, ganz gleich, ob er in Ihrer eigenen Umgebung läuft oder beim Anbieter des Systems steht. Was dieser Server anbietet, bestimmt, was der Assistent kann. Beim Einrichten machen wir das zuerst sichtbar, damit Sie wissen, was Sie freigeben, bevor jemand damit arbeitet.
Kann ich Fähigkeiten ausschließen?
Ja, und das ist die wichtigste Einstellung hier. Sie können eine kurze Liste erlaubter Fähigkeiten anlegen, womit der Rest geschlossen ist, oder einzelne Fähigkeiten abschalten. Tun Sie weder das eine noch das andere, ist alles erlaubt, was der Server anbietet, und das ist bei einem umfangreichen Server selten gewollt.
Was ist, wenn der MCP-Server langsam ist oder nicht antwortet?
Dann bleibt das Gespräch nicht hängen. Ein Aufruf, der zu lange dauert, wird abgebrochen, und der Assistent meldet, dass er keine Antwort bekommen hat, statt zu warten oder sich etwas auszudenken. Bleibt ein Server unzuverlässig, schalten Sie ihn vorübergehend ab, ohne die Einstellungen zu verlieren.
Was kostet die Anbindung eines MCP-Servers?
Das gehört zu dem Weg, den wir gemeinsam gehen. Den Aufwand bestimmen die Anzahl der Server, wie viele Fähigkeiten offen sein dürfen und ob auch etwas verändert werden darf. In einem Gespräch von dreißig Minuten machen wir das konkret.
Wie lange dauert die Einrichtung?
Einen Server anzumelden und einzuschalten ist eine Viertelstunde Arbeit. Die Zeit geht in die Entscheidung, welche Fähigkeiten offen sein dürfen und wer den Assistenten nutzen darf. Weil dieser Teil in der Plattform als Beta geführt wird, planen wir bewusst einen Termin ein, um die erste Nutzung gemeinsam anzusehen.