Workflow-Webhooks an KI anbinden: einen Workflow aus jedem System starten
Ja, in beide Richtungen. Ein Workflow in IntraGPT kann eine eigene, abgeschirmte Webadresse bekommen: Jedes System, das eine Nachricht senden kann, setzt diesen Workflow damit in Gang. Umgekehrt kann der Assistent selbst eine Nachricht an ein anderes System senden, sofern dieses System vorab freigegeben ist. So arbeitet IntraGPT mit Software zusammen, für die es keine eigene Anbindung gibt.
Was ein Webhook in beide Richtungen leistet
Eine eigene Adresse je Workflow
Jeder Workflow kann eine eigene Webadresse bekommen. Wer diese Adresse aufruft, startet diesen Workflow und keinen anderen. Die Adresse wählen Sie selbst, sie kann also so unauffällig sein, wie Sie möchten.
Ein Schlüssel an der Tür
Auf diese Adresse setzen Sie einen Schlüssel. Nur ein Aufruf, der den richtigen Schlüssel mitsendet, startet den Workflow; alles andere wird abgewiesen, ohne dass etwas in Gang kommt.
Mitgesendete Angaben gehen mit
Was das andere System mitsendet, steht im Workflow zur Verfügung. Ein Schritt weiter kann entscheiden, was mit genau dieser Nachricht geschehen soll und wer davon erfährt.
Anhänge gehören dazu
Ein Foto oder ein Dokument darf mit der Nachricht mitkommen. Der Workflow kann diesen Anhang lesen, zusammenfassen oder weiterleiten, statt nur zu vermerken, dass etwas beigefügt war.
Der Assistent meldet selbst etwas
Umgekehrt sendet der Assistent eine Nachricht an ein anderes System, mit oder ohne Anhang. Er erfährt, ob die Gegenstelle sie angenommen hat, und kann das im Gespräch sagen.
Nur zu freigegebenen Systemen
Ausgehende Nachrichten gehen ausschließlich an Systeme, die Sie vorab freigegeben haben. Steht ein Ziel nicht auf dieser Liste, geht nichts hinaus, und der Assistent bekommt das zurückgemeldet.
Was Sie damit in Gang setzen
E-Commerce
- Situation
- Eine Kundin füllt das Retourenformular im Webshop aus und fügt ein Foto des Artikels bei.
- Was der Agent tut
- Der Webshop sendet die Meldung an die Adresse des Workflows, mit den Bestelldaten und dem Foto.
- Ergebnis
- Der Workflow beurteilt die Meldung und legt alles bereit, sodass der Servicedesk kein Postfach mehr durchgehen muss.
Industrie und Produktion
- Situation
- Eine Maschinenüberwachung kann bei einer Störung genau eines: eine Nachricht senden.
- Was der Agent tut
- Die Überwachung ruft die abgeschirmte Adresse mit dem zugehörigen Schlüssel auf, sodass der Workflow sofort startet.
- Ergebnis
- Der richtige Techniker bekommt die Meldung samt Zusammenhang, ohne Umweg über ein Postfach.
Kundenservice
- Situation
- Nach Abschluss eines Gesprächs muss ein externes System aktualisiert werden, für das es keine eigene Anbindung gibt.
- Was der Agent tut
- Der Assistent sendet eine Nachricht an dieses System, das vorab auf die Liste der freigegebenen Ziele gesetzt wurde.
- Ergebnis
- Er erfährt, ob sie angenommen wurde, und sagt das im Gespräch, niemand muss also später nachfassen.
Behörden und Kommunen
- Situation
- Ein internes Meldesystem darf ausgehenden Verkehr nur an eine feste Adresse senden und sonst nichts.
- Was der Agent tut
- Diese feste Adresse ist der Workflow, abgeschirmt mit einem Schlüssel, den nur das Meldesystem kennt.
- Ergebnis
- Meldungen kommen an und werden bearbeitet, ohne dass an der Absicherung dieses Systems etwas geändert werden muss.
Von der eingehenden Nachricht zur erledigten Meldung
-
1
Über die Plattform anbinden
Im Workflow-Designer geben Sie dem Workflow eine eigene Adresse und setzen einen Schlüssel darauf. Diesen Schlüssel teilen Sie nur mit dem System, das den Workflow starten darf.
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2
Rechte einstellen
Für ausgehende Nachrichten halten Sie fest, welche Systeme freigegeben sind. Diese Liste ist die Grenze: Was nicht darauf steht, ist für den Assistenten nicht erreichbar.
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3
Was der Assistent sieht
Die Angaben, die mit einer Nachricht mitgesendet wurden, samt einem etwaigen Anhang. Nicht mehr, und nur innerhalb des Workflows, für den die Nachricht gedacht war.
-
4
Was protokolliert wird
Eingehende Nachrichten und ausgehende Aufrufe werden protokolliert, einschließlich der Frage, ob die Gegenstelle sie angenommen hat. Ein fehlgeschlagener Aufruf verschwindet also nicht stillschweigend.
Warum eine Adresse allein nicht genügt
Eine eingehende Adresse ist eine Tür in Ihre Umgebung, und eine ausgehende Nachricht schickt Daten nach draußen. Beide Seiten haben deshalb ein eigenes Schloss.
Wo die Daten liegen: Deutschland (Berlin)
Adresse plus Schlüssel
Eine unauffällige Adresse ist eine Hürde, kein Schloss. Mit einem Schlüssel darauf wird jeder Aufruf abgewiesen, der ihn nicht mitsendet, ganz gleich, woher er kommt.
Nichts zum Abtasten
Ein Aufruf auf eine Adresse, die es nicht gibt, bringt nichts und setzt nichts in Gang. Es lässt sich also nicht durch bloßes Ausprobieren herausfinden, welche Workflows existieren.
Ausgehend innerhalb der Linien
Der Assistent kann nur Systeme aufrufen, die vorab freigegeben wurden. So geht nichts an eine Adresse, die jemand unterwegs dazwischenschieben möchte.
Rückmeldung statt Hoffnung
Der Assistent erfährt, ob die Gegenstelle die Nachricht angenommen hat, und das wird protokolliert. Das Modell läuft zudem auf einem eigenen Server in Deutschland, und was durchläuft, wird nicht zum Training eines Modells verwendet.
Fragen zu Workflow-Webhooks
Funktioniert IntraGPT mit Webhooks?
Ja, in beide Richtungen. Ein Workflow lässt sich von außen über eine eigene, abgeschirmte Adresse starten, und der Assistent kann selbst eine Nachricht an ein anderes System senden. Für Letzteres muss das Ziel vorab freigegeben sein.
Kann ich Webhooks an ChatGPT anbinden?
Eine Nachricht können Sie überallhin senden, aber bei ChatGPT wartet kein Workflow darauf, und es gibt keine Stelle, an der sich ein Schlüssel oder eine Liste freigegebener Ziele einstellen ließe. In IntraGPT gehört die Adresse zu einem Workflow, der Schlüssel zu dieser Adresse, und ausgehender Verkehr ist auf das beschränkt, was Sie selbst freigegeben haben.
Kann jeder meine Webhook-Adresse aufrufen?
Ohne Schlüssel ist die Adresse die einzige Hürde, und für etwas Wichtiges ist das zu wenig. Setzen Sie einen Schlüssel darauf, dann wird jeder Aufruf ohne diesen Schlüssel abgewiesen, und der Workflow startet nicht. Ein Aufruf auf eine Adresse, die es nicht gibt, bringt zudem nichts Brauchbares, es lässt sich also nicht erraten, welche Workflows vorhanden sind.
Was ist, wenn das System nicht auf der Freigabeliste steht?
Dann geht nichts hinaus, und der Assistent bekommt das zurückgemeldet, sodass er es sagen kann, statt anzunehmen, es habe geklappt. Die Administration setzt dieses Ziel dazu, und danach funktioniert es. Die Liste steht an einer Stelle, damit ist auch sofort klar, wer überhaupt aufgerufen werden darf.
Funktioniert das mit n8n?
Es gibt in IntraGPT keine n8n-Anbindung. Möglich ist Folgendes: Der Assistent sendet eine ausgehende Nachricht an ein externes Workflow-Werkzeug, sofern dieses Ziel vorab freigegeben wurde. Umgekehrt kann ein solches Werkzeug bei uns einen Workflow starten, indem es die abgeschirmte Adresse mit dem richtigen Schlüssel aufruft. Für Zapier und Make gibt es eigene Anbindungen.
Kann ich eine Datei mitsenden?
Ja. Ein Foto oder ein Dokument bei der eingehenden Nachricht wandert in den Workflow und kann danach gelesen, zusammengefasst oder weitergeleitet werden. Ausgehend kann der Assistent ebenfalls einen Anhang mitsenden, eine Meldung muss also nicht bei Text allein bleiben.
Woher weiß ich, ob es angekommen ist?
Der Assistent bekommt zurück, ob die Gegenstelle die Nachricht angenommen hat. Geht etwas schief oder bleibt eine Antwort zu lange aus, sagt er das im Gespräch, statt davon auszugehen, dass alles gut ging. Alles Ein- und Ausgehende wird protokolliert, die Administration kann es also später nachsehen.
Was kostet eine Webhook-Anbindung?
Sie gehört zu dem Weg, den wir gemeinsam gehen. Den Aufwand bestimmen die Zahl der Workflows, ob auch Nachrichten nach draußen gehen und wie viele Ziele dafür freigegeben werden müssen. In einem Gespräch von dreißig Minuten machen wir das konkret.
Wie lange dauert die Einrichtung?
Ein Workflow mit eigener Adresse und Schlüssel steht binnen einer Viertelstunde, getestet wird mit einer einzigen Nachricht. Die eigentliche Arbeit steckt im Workflow dahinter: was mit den eingegangenen Angaben geschehen soll und wer eine Benachrichtigung bekommt. Für ausgehenden Verkehr muss zudem jemand entscheiden, welche Ziele freigegeben sind.