Picqer an KI anbinden: wissen, was auf Lager liegt, ohne das Lagersystem zu öffnen
Picqer lässt sich an KI anbinden. Der Assistent sucht Produkte nach Artikelnummer oder Name, nennt den aktuellen Bestand je Produkt und Lagerplatz und holt Aufträge mit ihrem Status, von Entwurf bis abgeschlossen. Er kann auch einen Auftrag anlegen, doch das ist ein echter Auftrag, den das Lager kommissioniert. Diesen Schritt geht er nur auf ausdrücklichen Wunsch, nachdem Kunde, Produkte und Mengen geprüft sind.
Was der Assistent in Picqer nachschlagen kann
Produkte finden
Der Assistent sucht Artikel nach Artikelnummer oder Name und kann sich auf das beschränken, was aktiv im Sortiment ist. So kommt eine kurze Antwort zurück, auch bei einem großen Katalog.
Aktueller Bestand je Lagerplatz
Für einen gefundenen Artikel nennt der Assistent den Bestand so, wie er in diesem Moment in Picqer steht, je Lagerplatz. Das ist die Antwort auf die Frage, ob noch etwas da ist, mit Menge und Ort statt einer Schätzung.
Aufträge und ihr Status
Aufträge kommen mit ihrem Status zurück, also Entwurf, in Bearbeitung oder abgeschlossen. Damit beantwortet der Assistent Fragen dazu, was noch bereitsteht und was das Lager bereits erledigt hat.
Einen Auftrag anlegen
Der Assistent kann einen Auftrag mit Kundendaten, Artikeln und Mengen festhalten. Dieser Auftrag steht wirklich in Picqer und wird kommissioniert, deshalb zeigt er die Zeilen zuerst und wartet auf die Freigabe.
Je Umgebung eine eigene Anbindung
Arbeiten Sie mit mehreren Shops oder Lagern in getrennten Picqer-Umgebungen, bekommt jede Umgebung eine eigene Anbindung. Bestand und Aufträge der einen landen nie in einer Antwort über die andere.
Von der Lagerfläche bis zum Kundenservice
E-Commerce
- Situation
- Ein Kunde ruft wegen einer Bestellung an, die nicht angekommen ist, und will wissen, wo sie bleibt.
- Was der Agent tut
- Der Assistent findet den Auftrag über Referenz oder Kundenname und liest den Status ab.
- Ergebnis
- Die Kollegin antwortet sofort, statt zurückzurufen, nachdem das Lager nachgesehen hat.
Kundenservice
- Situation
- Jemand fragt, ob ein Artikel noch lieferbar ist, bevor er bestellt.
- Was der Agent tut
- Der Assistent schlägt den Artikel nach und nennt den Bestand, der in diesem Moment vorhanden ist.
- Ergebnis
- Eine Zusage, die hält, und kein Rückruf, weil der Artikel doch vergriffen war.
Lager
- Situation
- Die Teamleitung will zu Tagesbeginn wissen, wie viele Aufträge noch in Bearbeitung sind.
- Was der Agent tut
- Der Assistent holt die Aufträge mit diesem Status und fasst sie kurz zusammen.
- Ergebnis
- Die Besetzung des Tages richtet sich nach dem, was tatsächlich vorliegt.
Einkauf
- Situation
- Der Einkauf will wissen, welche Artikel einer Warengruppe knapp werden, bevor beim Lieferanten bestellt wird.
- Was der Agent tut
- Der Assistent geht die aktiven Artikel dieser Gruppe durch und nennt je Artikel den Bestand.
- Ergebnis
- Die Bestellliste kommt aus dem System statt aus dem Gedächtnis einer Lagerkraft.
Einzelhandel
- Situation
- Ein Geschäftskunde gibt telefonisch eine Nachbestellung durch, die sonst von Hand in Picqer eingetippt wird.
- Was der Agent tut
- Der Assistent bereitet den Auftrag mit Artikeln, Mengen und Lieferanschrift vor und zeigt ihn zur Kontrolle.
- Ergebnis
- Nach Freigabe steht die Bestellung ohne Abtipparbeit in Picqer, mit genau den Angaben aus dem Telefonat.
So steht die Verbindung zu Ihrem Picqer
-
1
Anbinden über die Plattform
Picqer steht in IntraGPT bereit. Sie geben einen Schlüssel aus Ihrer eigenen Picqer-Umgebung heraus und benennen, mit welcher Umgebung der Assistent arbeiten darf.
-
2
Nachschlagen und Anlegen getrennt regeln
Das Nachschlagen funktioniert sofort. Das Anlegen von Aufträgen ist eine eigene Entscheidung, die Sie bewusst freigeben und auf die passenden Rollen begrenzen können.
-
3
Was der Assistent zu sehen bekommt
Er arbeitet Frage für Frage: ein Artikel, ein Auftrag, ein Status. Er sieht also immer einen abgegrenzten Ausschnitt des Katalogs oder des Auftragsbuchs, nie alles auf einmal.
-
4
Was festgehalten wird
Jede Frage und jeder angelegte Auftrag landen im Protokoll. So ist nachvollziehbar, wann etwas festgehalten wurde und wer darum gebeten hat.
Einen Auftrag anlegen ist kein beiläufiger Klick
Etwas in Picqer nachzuschlagen ändert nichts, doch ein festgehaltener Auftrag landet auf einer Pickliste und kostet Personal und Kartons. Genau dort verläuft die Grenze.
Wo die Daten liegen: Deutschland (Berlin)
Der Zugang bleibt in Ihrer Hand
Die Anbindung arbeitet mit einem Zugang, den Sie in Picqer selbst erteilen und ebenso wieder entziehen können. Passt es nicht, ist die Verbindung mit einem Handgriff zu.
Schreiben hinter einer zusätzlichen Schwelle
Einen Auftrag legt der Assistent nie von sich aus an. Er zeigt zuerst Kunde, Artikel und Mengen und wartet auf die Bestätigung, bevor er etwas festhält.
Im Protokoll auffindbar
Weil ein Auftrag physische Folgen im Lager hat, ist festgehalten, was angelegt wurde und auf wessen Wunsch. Ein Versehen lässt sich damit schnell zurückverfolgen.
Auf einem eigenen Server
Das Modell läuft auf einem eigenen Server in Deutschland. Bestände, Kundendaten und Lieferanschriften gehen nicht an einen amerikanischen Modellanbieter und werden nirgends für Training verwendet.
Häufige Fragen zu Picqer und KI
Kann ich Picqer an ChatGPT anbinden?
ChatGPT kennt Ihr Lager nicht und kann nicht hineinsehen. IntraGPT nutzen Sie wie einen Chat, aber mit einer Verbindung zu Ihrer eigenen Picqer-Umgebung. Wer Fragen stellen und wer Aufträge anlegen lassen darf, bestimmen Sie selbst, und alles Geschehene wird festgehalten.
Funktioniert IntraGPT mit Picqer?
Ja. Picqer gehört zu den Anbindungen, die in IntraGPT bereitstehen: Artikel finden, Bestand prüfen, Aufträge verfolgen und auf Wunsch einen Auftrag anlegen. Es ist eine funktionierende Anbindung, die bei Kunden im Einsatz ist.
Kann der Assistent einen Auftrag anlegen, den das Lager kommissioniert?
Nur wenn Sie das freigeben, und auch dann ausschließlich auf ausdrücklichen Wunsch. Der Assistent zeigt zuerst Kundendaten, Artikel und Mengen. Erst nach einer Freigabe steht der Auftrag in Picqer und erscheint auf einer Pickliste. Wollen Sie diese Möglichkeit lieber nicht, lassen Sie das Lesen an und das Anlegen aus.
Funktioniert es auch bei mehreren Shops oder Lagern?
Ja. Je Picqer-Umgebung entsteht eine eigene Anbindung mit eigenem Namen in der Plattform. Der Assistent nimmt die Angaben dann aus der Umgebung, zu der die Frage gehört, und kann keinen Bestand und keinen Auftrag aus einem anderen Shop hinzuziehen.
Ist der genannte Bestand aktuell?
Ja, er wird im Moment der Frage aus Picqer geholt und ist keine Kopie von heute Nacht. Die übliche Einschränkung jedes Lagers bleibt bestehen: Es wird gleichzeitig kommissioniert, beim letzten Stück ist eine physische Bestätigung also sinnvoll, bevor Sie es einem Kunden zusagen.
Wer im Unternehmen kann diesen Assistenten nutzen?
Das bestimmen Sie über die Rollen in IntraGPT. Oft bekommt der Kundenservice die Fragen zu Bestand und Aufträgen, während das Anlegen von Aufträgen einer kleineren Gruppe vorbehalten bleibt. Wer diese Rolle nicht hat, sieht den Picqer-Assistenten schlicht nicht in seiner Liste.
Was kostet eine Picqer-Anbindung?
Für die Anbindung gibt es kein eigenes Preisschild; sie gehört zum Einführungsprojekt. Der Umfang hängt von der Zahl der Picqer-Umgebungen ab, davon, ob Aufträge angelegt werden dürfen, und von den zugehörigen Rollen. Das rechnen wir in einem Kennenlerngespräch mit Ihnen durch.
Wie lange dauert die Einrichtung?
Das Nachschlagen läuft in der Regel noch am selben Tag. Sollen auch Aufträge angelegt werden, geht etwas mehr Zeit in die Spielregeln: welche Angaben standardmäßig mitgehen, wer freigeben darf und was mit einem versehentlich angelegten Auftrag geschieht.